OTS: POL-GI: Polizei untersagt 79 Truckern den Fahrtantritt - hessenweite Kontrollen für die Verkehrssicherheit

Ziel der Kontrollen war es die Abfahrt von Fahrzeugführern zu verhindern, die unter dem Einfluss berauschender Mittel standen. Die Kontrollen setzten daher gezielt vor dem Fahrtantritt an.


Von Raststätte zu Raststätte, von Parkplatz zu Parkplatz arbeiteten sich die rund 250 Kontrolleure entlang der hessischen Autobahnen voran. Sie klopften an die Türen der LKW-Fahrer und überprüften die Fahrtüchtigkeit der Fahrer. Mit vielen Fahrern galt es sich mit Händen und Füßen verständig zu machen, da der Großteil der Kontrollierten der deutschen Sprache nicht mächtig war. Die meisten der LKW-Fahrer nahmen das Angebot eines Atemalkoholtestes an und bewiesen damit, dass sie nüchtern waren. 190 Fahrer der insgesamt rund 1200 kontrollierten LKW-Fahrer jedoch standen unter Alkoholeinfluss. Bei 79 von ihnen zeigte der Atemalkoholtest einen Wert von über 0,5 Promille an, der es erforderlich machte den Fahrern einen Fahrtantritt zu untersagen.


In Mittelhessen kontrollierte die Polizei 275 Fahrzeugführer - 48 standen unter Alkoholeinfluss - 19 musste die Weiterfahrt untersagt werden, da der Atemalkoholtest Werte von über 0,5 Promille anzeigte. Bei einem Fahrer aus Polen, der an der Raststätte Wetterau West an der A5 stand, zeigte der Atemalkoholtest zunächst einen erschreckend hohen Wert von 5 Promille an. Wie sich herausstellte, hatte der Fahrer erst kurz zuvor Alkohol zu sich genommen, wodurch der Atemalkoholwert einen so hohen Wert anzeigte. Eine halbe Stunde später hatte sich der Wert bei 2,7 Promille eingependelt. Da der Fahrer bis zu seinem geplanten Fahrtantritt am nächsten Morgen keineswegs nüchtern sein wird, untersagten ihm die Beamten nicht nur die Weiterfahrt, sondern legten auch eine Parkkralle an.


An der Raststätte Grävenhausen bei Darmstadt an der Autobahn 5 untersagten die Beamten dem Fahrer eines Gefahrguttransporters die Weiterfahrt. Bei dem Fahrer eines Tanklastzuges zeigte der Wert 1,58 Promille an. Er hatte Salpetersäure geladen. Für die Fahrer von Gefahrguttransporten gilt die 0,0 Promille-Regelung. An der gleichen Raststätte bekam auch ein weiterer Fahrer den Fahrtantritt untersagt, nachdem der Atemalkoholtest bei ihm 1,91 Promille angezeigt hatte. Insgesamt kontrollierte die Polizei in Südhessen rund 200 Fahrzeugführer, wovon 11 die Weiterfahrt untersagt bekamen. Ein LKW-Fahrer aus Bulgarien muss nach einem gemessenen Wert von 2,64 Promille an der Tank- und Rastanlage Weiskirchen einen längeren Stopp einlegen als geplant. Zwei leere Wodka-Flaschen im Fußraum des LKW erklären vermutlich den hohen Atemalkoholwert. Von Spanien kam der Fahrer mit seiner Fracht, der im Rhein-Main-Gebiet morgen entladen wollte. Von den etwa 50 Kontrollierten in Südhessen mussten fünf ihre Laster länger stehen lassen als geplant.


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    Kommentare 2

    • Schade das man den ausländischen EU Fahrern den Lappen nicht einziehen kann, denn im grunde ist es ja schon eine Straftat, wenn sich ein Fahrer mit fast 2 Promille an Steuer setzen und los fahren will.

      Ich würd die eiskalt vorn Richter stellen und ordentlich büßen lassen. Wenn das die Runde macht werden die auf einmal alle anständig.

      • Der zwei Promille Typ gehört zur MPU, normal ist er generell ungeeignet überhaupt ein Fahrzeug zu führen. Jemand der soviel Alkohol verträgt ist durch stete Übung an Alkohol gewöhnt, sozusagen alkoholkrank.


        Wenn ich mich besaufen möchte, dann fahre ich erst überhaupt nicht los, sondern lasse mich hinfahren und auch abholen, Auto und Fahrrad bleiben in der Garage.

        Den Nachbarssohn, auch schon über 30, hatten sie am WE am Wickel, erst bekam er von der Polizei die Warnung dass er nicht aufs Fahrrad steigen soll, dann erwischten sie ihn doch. 1,6 Promille Führerschein weg.


        Man darf auch nicht vergessen, dass der Führerschein entzogen werden kann, wenn man torkelnd die Straße herunterläuft und den Verkehr gefährdet.


        Am dämlichsten finde ich die Leutchen mit ihren Promillerechnern. "Wann bin ich wieder nüchtern". Sorry, aber nach einer längeren Fete bleibe ich generell den nächsten Tag komplett zuhause.

        (Und das Internet bleibt auch aus, da hier so mancher im Suff schon reichlich dämlichen Stuss von sich gab und gebannt wurde.)