Fortnite - Epic verklagt 14-jährigen Cheater, Mutter appelliert an das Gericht

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    Fortnite - Epic verklagt 14-jährigen Cheater, Mutter appelliert an das Gericht


    Tja die Luft wird dünner für Cheater bei den Publishern.
    Nachdem Epic Games vor einigen Wochen seinen "Battle Royale"-Modus für Fortniteveröffentlichte, erwies sich dieser nicht nur bei sauberen Spielern als äußert beliebt. Zahlreiche Cheater verhagelten den fairen Zockern den Spaß am Spiel. Viele wurden gebannt, doch das reichte Epic Games nicht aus. Das Unternehmen zog im Rahmen einer drastischen Maßnahme zwei Cheater sogar vor Gericht. Wie sich mittlerweile herausstellte, ist einer der beiden ein erst 14-jähriger Junge aus den USA.

    Wer nicht hören will muss eben fühlen, eventuell zwar ein Recht drastischer Weg, aber am Ende verständlich, denn hier zählen die Spieler mehr die fair zugange sind.

    Ist dieses Zitat eine Andeutung auf die Zukunft?
    "Ja aber ändert ja nichts daran und das finale Update ist ja auch ziemlich umfangreich - und die Anno-Reihe geht ja immer weiter ;)"
    Und die Mutter ist so blöd und gibt den Verstoß auch noch zu. Nunja, es gibt Richter, die warten nur auf sowas. Ich schätze mal, da kann die Mutter schon mal Hais und Hof verkaufen um ihren Cheater-Bengel frei zu kaufen.

    ​Es gibt da so einen Spruch, der auch in der Spiele Welt in den USA gilt: Wer bescheißt, fliegt...... Das die neuerdings auch verklagt werden, entspannt die Sache natürlich nicht.
    Wie einst beim eDonkey.......
    Anno 1503 / AddOn; Anno 1701 / AddOn; Anno 1404 / AddOn :thumbsup: ; Anno 2070 - Die Tiefsee / Anno 2205 - Anno 2205 KE :biere:
    1. Ja, eDonkey kenne ich nicht, klärt mich auf! *Sich vor fliegenden Stühlen wegdug*
    2. Warum zur Hölle sei dieser 14 Jährige ein "Sündenbock", "denn er habe sich die Software ja nur runtergeladen", was ja ein Verstoß gegen die AGB und auch gegen andere Spieler ist. Wenn ich ein Programm runterlade, bin ich mir doch bewusst, was dieses Stück Software eigentlich ist, und nicht unschuldig?
    Hier zocke ich, ich kann nicht anders
    Das so etwas überhaupt möglich ist, zeigt doch schon, wie komisch das Rechtssystem ist.
    Ich könnte ja auch nicht illegal eine Waffe kaufen , jemanden töten und dann den Verkäufer verklagen, da er nicht erwähnt hat, das sie eventuell gefährlich seien könnte . . .

    Spoiler anzeigen
    ​die Spinnen , die Amerikakenner . . .

    wie siehst du das , Gast ?
    Technisch gesehen wäre es möglich - ich bin nur zu faul dafür
    Naja ich finde sowas eher überflüssig, um erstmal beim Thema zu bleiben.
    ​Gut da hat ein 14-Jähriger Junge in einem Spiel gecheatet. Account sperren oder IP-Bannen, passt. natürlich gibt es Einzelfälle die für Browsergames Tor benutzen, da ist aber nicht mehr der Straftatbestand Cheating sondern ein anderer. Warum macht man so eine große Sache aus kleinen Kiddis die ein Spiel nicht verstehen.

    ​Andere Sache ist natürlich das mit den AGB. Klar ist es immer wichtig Risikobestände aufzuschreiben. Ein gewisses Maß an Allgemeinbildung darf man doch voraussetzen? Ah? Nein? Amerika? ah ich merk schon, das wird nix. "Katze darf nicht in die Mikrowelle" sorry aber wenn man eine Straftat begeht aufgrund von fehlender Grundkenntnisse des Lebens dann kann man seine Zeit im Knast schon nutzen um das nachzuholen. Wie viel dummes Zeugs die Menschen doch für Geld machen, der Typ mit dem Red Bull sitzt jetzt übrigens im Rollstuhl und ist Millionär meines Wissens nach.

    Waffen gehören nicht verkauft, egal an wen. Wenn einer eine Gabel sich in den Hals rammt um zu schauen ob das wehtut dann ist das natürliche Selektion...

    Ich denke es geht auch etwas um die Abschreckung von anderen Cheatern: "Seht, Cheater werden hier gnadenlos bestraft. Selbst erst 14 Jahre alt zu sein hilft da nicht! Also denkt gar nicht mal dran es zu versuchen."
    Und ganz ehrlich, ich finde es gut, wenn man so hart gegen Cheater vorgeht. Gerade in einem Multiplayerspiel.
    Es bleibt zu hoffen, dass diese Klage nicht nur dazu dient ein Exempel zu statuieren, sondern man auch gegen andere Cheater dann ebenso hart vorgeht. Ich kann nicht bewerten, ob das eine Strafe ist, die im Verhältnis zur Tat steht, doch einfach, da man so nun schon gegen manche Leute vorgegangen ist, wäre es eigentlich glaubwürdiger von den Machern, wenn sie auch weiterhin so hart vorgehen, wann immer es möglich ist.

    Der4ndere schrieb:

    Ich kann nicht bewerten, ob das eine Strafe ist, die im Verhältnis zur Tat steht, doch einfach, da man so nun schon gegen manche Leute vorgegangen ist, wäre es eigentlich glaubwürdiger von den Machern, wenn sie auch weiterhin so hart vorgehen, wann immer es möglich ist.


    ​Hätte jetzt mit Rechtsstaat nicht viel zu tun. Bannt den Cheater-Spacko und lasst ihn nochmal 20€ für einen Account bezahlen, oder bannt direkt seine IP. Bei der gerichtlichen Situation da drüben ist es der Scheiß nicht wert. Ist doch auch blöd für das Kind ich mein okay es cheatet aber dafür muss man keine Gerichtsverhandlung starten, nur damit die unschuldige Mutter, die wahrscheinlich noch nichtmal einen Trainer installieren kann, weil sie sich nicht damit beschäftigt, Hab und Gut verkaufen muss um die Prozesskosten zu tragen. Sorry aber da wird 1. der falsche bestraft und 2. der falsche in einem viel zu großen Ausmaß bestraft.
    Meiner Meinung nach ist cheaten etwas, das nicht geduldet , aber nicht in die "reale" Welt übertragen und dort "übertrieben" hart bestraft werden sollte. Ich finde 1 bis 3 Jahre Ban noch gerade okay, danach wird es absurd. hier ein Beispiel :
    Person(X) cheatet in Spiel(Y) von Publisher(Z), und wird dann von diesem verklagt . Jetzt sitzt X mit einer Anklage wegen akuter Dummheit und Digitalem "unlauterem Wettbewerb" da, hat nun Probleme mit einem Urteil , das ihm durchaus Chancen verbauen kann (Job/Soziales),weil er weder Skill noch sonst was hat. Es gab und gibt immer Personen die nicht nach den Regeln spielen um zu Gewinnen und anderen den Spaß verderben, und durch ein Urteil wird sich das nicht ändern.
    Technisch gesehen wäre es möglich - ich bin nur zu faul dafür
    USA = Land der komischen Anklagen nicht vergessen!

    Dort konnte man ja sogar klagen das der Kaffee heiß war als man "heißen Kaffee" bestellt hat er war eben zu heiß.. angeblich....nur wer definiert das am Ende?
    Ist dieses Zitat eine Andeutung auf die Zukunft?
    "Ja aber ändert ja nichts daran und das finale Update ist ja auch ziemlich umfangreich - und die Anno-Reihe geht ja immer weiter ;)"

    Nale schrieb:

    Der4ndere schrieb:

    Ich kann nicht bewerten, ob das eine Strafe ist, die im Verhältnis zur Tat steht, doch einfach, da man so nun schon gegen manche Leute vorgegangen ist, wäre es eigentlich glaubwürdiger von den Machern, wenn sie auch weiterhin so hart vorgehen, wann immer es möglich ist.


    Hätte jetzt mit Rechtsstaat nicht viel zu tun. Bannt den Cheater-Spacko und lasst ihn nochmal 20€ für einen Account bezahlen, oder bannt direkt seine IP. Bei der gerichtlichen Situation da drüben ist es der Scheiß nicht wert. Ist doch auch blöd für das Kind ich mein okay es cheatet aber dafür muss man keine Gerichtsverhandlung starten, nur damit die unschuldige Mutter, die wahrscheinlich noch nichtmal einen Trainer installieren kann, weil sie sich nicht damit beschäftigt, Hab und Gut verkaufen muss um die Prozesskosten zu tragen. Sorry aber da wird 1. der falsche bestraft und 2. der falsche in einem viel zu großen Ausmaß bestraft.


    Soweit ich gelesen habe wurde der sogar mehrfach gebannt ganze 14 mal. Dazu soll er sein gecheate noch aufgenommen haben und sich über seine Opfer lustig gemacht haben, dabei soll er sich gezielt Streamer ausgesucht haben, also mal ganz davon abegsehen was man von Cheatern hält das Verhalten ist schon mehr als grenzwertig.
    Jo Internet ist kein rechtsfreier Raum aber Cheating ist auch kein Straftatbestand. Auch wenn er einfach nur den totalen Vollspacko markiert IP-bannen und fertig.

    es kann aber auch sein dass sein verhalten als stalking ihm angehangen werden kann. Dann wäre es was anderes, trotzdem wird der falsche bestraft bei Sachen wie geldstrafen, sozialstunden fände ich in dem Fall aber angemessen.
    Cheaten jeglicher Art in kompetitiven Spielen kann ich nicht gutheißen.
    Dennoch denke ich das Epic nicht nur ein wenig übertreibt sondern total falsch handelt.
    Niemand wurde verletzt oder kam zu Schaden. Einigen Spielern wurde nur der Spaß am Spiel genommen. Das ist nicht schön aber die Welt geht davon auch nicht unter. Gibt schlimmeres.
    Ein 14-jähriger Junge, dessen Namen nun jeder kennt, wird von Epic angeklagt, weil er eine Modifikation eines Drittanbieters gekauft sowie benutzt hat und somit gegen die Lizenzvereinbarung verstößt. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass der Publisher/Entwicklungsstudio den Jungen nicht anklagt, weil durch sein Verhalten ein Einnahmeverlust für den Publisher entstanden ist (Falls überhaupt einer entstanden ist). Der Junge hat gegen eine Lizenzvereinbarung verstoßen, die er wahrscheinlich nicht einmal durchgelesen und aktiv zugestimmt hat, weil er es nicht musste. Sehr schlampig vom Vertragspartner meines Erachtens.
    ... und ach ja ferner soll er bei aktiv mitgeholfen haben, die Cheatsoftware zu entwickeln. Sorry aber wenn ein 14-Jähriger es schafft Programmcode zuschreiben, der Software (hier das Spiel) modifiziert und dass noch erfolgreich, dann hat entweder der Entwickler totalen Müll programmiert oder das Kind hat zumindest etwas auf dem Kasten. Vielleicht sollte man darüber mal nachgrübeln.
    Der Publisher macht jetzt ein auf dicke Eier und prahlt: "Schaut her wir gehen hart gegen Cheater vor, egal welchen Alters!" Die Anti-Cheater-Fanatiker jubeln und lassen ihren Hass teils ungezügelt heraus und benehmen sich völlig daneben!

    Annothekar schrieb:

    Man muss auch berücksichtigen, dass dieser 14 jährige vielleicht gar nicht weiß, was er da getan hat (also, er weiß es schon, aber hat eventuell nicht genug nachgedacht).

    Ich würde es als jugendlichen Leichtsinn bezeichnen wollen. Und ich denke wir alle haben schon mal als Kind/Jugendlicher etwas Dummes angestellt. Sonst wäre die Kindheit wahrscheinlich auch relativ öde gewesen.

    Epic sollte versuchen Anbieter von Cheatcodes gerichtlich dran zubekommen, da diese das ganze noch monetarisieren. Hatte Blizzard da mal nicht was in diese Richtung gemacht? Zudem sollte Epic lernen ein wenig diskreter vorzugehen und versuchen Kinder/Jugendliche vor Dummheiten zu bewahren und diese ggf. aufklären. Welches Kind liest sich schon eine Lizenzvereinbarung durch bzw. versteht diese auch zu 100%? Da haben teils ja schon Erwachsene Probleme mit.
    Sollte der Junge wirklich mitgeholfen haben die Cheatsoftware zu entwickeln, so wäre ich an Epic's Stelle an den Jungen herangetreten und hätte ihn gefragt ob er nicht mithelfen könne diese Programmlücke zu schließen. Hat der Junge wirklich programmiertechnisch was auf den Kasten kann man ihn auch fördern.

    So hat der Junge wahrscheinlich

    S.T.E.V.E. schrieb:

    nun Probleme mit einem Urteil , das ihm durchaus Chancen verbauen kann (Job/Soziales),weil er weder Skill noch sonst was hat.